 |
Der Agrotoursimus
I Tre Archi |
 |
| Die toskanische
Landschaft von Pomarance |
 |
| Schwimmbäder |
|
Später wurde dann der Hauptteil des Gehöfts gebaut,
in dessen ersten Stockwerk sich die Wohnräume des Besitzers
befanden, während im Erdgeschoss die Kellerräume, die
Schaf-, Rinder- und Schweineställe untergebracht waren.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der letzte Teil des Gehöfts
gebaut, der aktuelle Wohnbereich der Besitzer, wo sich der Misthaufen
im Erdgeschoss und im ersten Stock der Heuboden befanden. Die Steinbögen,
die die Fassade kennzeichneten, sind noch heute sichtbar, vor allem
an der Nordost-Fassade. Diese Bögen - die dem Agrotourismus
seinen heutigen Namen geben - erinnern an die bogenförmigen
und offenen Fassaden der antiken Heuspeicher.
Die Geschichte und auch die letzte Bauernfamilie, die hier wohnte,
belegen uns, dass in diesem antiken Bauerhof stets eine intensive
Landwirtschaft betrieben wurde; aus diesem Grunde wollten wir diese
wiederaufnehmen und die ursprüngliche Identität aufwerten.
Auf den Feldern um das Haus und im gesamten angrenzenden Gebiet
findet man hier und dort weiße Steine, die nichts weiter sind
als der Ausschuss, der bei der Alabasterverarbeitung entsteht und
der sich mit der Zeit in Gips verwandelt hat.
Daher stammt auch der Name I Gessi,
den der Bauernhof Jahrhunderte lang trug.
|